Mit Zukunftskonzept 2020 die Aussichten verbessern

Pressemitteilung

Antrag der SPD im Verbandsgemeinderat
Zukunftskonzept 2020 mit Leitbild, incl. Marketingkonzept

Neben der Bildung, sind Klimaschutz, Arbeitsplätze, Jugend und Senioren Herzensangelegenheiten für die SPD in der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel. Der Leitsatz der SPD lautet „Wir wollen die Zukunft gestalten, aber mit ökologischer Verantwortung.“
Veränderungen wie Globalisierung, demographische Entwicklung, Umweltbelastung, Wirtschaftskrise wirken sich heute wesentlich schneller und stärker auf die Menschen in den Regionen aus als in der Vergangenheit. Schwierige wirtschaftliche und soziale Situationen gibt es bei genauerem Hinsehen auch bei uns.
Die SPD fordert mit einem Antrag im Verbandsgemeinderat ein Zukunftskonzept 2020 mit Leitbild, incl. Marketing für die Verbandsgemeinde. Nach Ansicht der SPD ist es notwendig, sich z. B. bei zurückgehender und älter werdender Bevölkerung rechtzeitig auf Veränderungen einzustellen und dabei u. a die finanzielle Belastung für die Bürger in Grenzen zu halten. Nach Berechnungen des statistischen Landesamtes Bad Ems geht die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel bis 2020 um über 8% auf 8.900 zurück.
Von der SPD-Fraktion wird vorgeschlagen, gemeinsam mit den Bürgern und mit professio-neller Unterstützung ein Konzept zu erarbeiten. Wichtig sind ihr - neben dem Industriepark Wiebelsheim - u. a. Verbesserungen im Tourismus und der Gesundheitswirtschaft, auch um Arbeitsplätze zu schaffen. Die SPD sieht die VG in der Pflicht, zu helfen, dass die Standorte für Schule, Ärzte, Krankenhaus und zahlreiche Geschäfte gesichert bleiben. Eine Möglichkeit zur Kostensenkung bei der Verwaltung wäre nach Ansicht der SPD die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit. Reinhold Rüdesheim, fragt, “Wer hält uns z. B. davon ab, an der Rheinschiene mit Boppard oder Rhein-Nahe stärker zu kooperieren?“ Im Gegenzug kann dann der Service der Verwaltung für die Bürger verbessert werden.
Es gab in der Vergangenheit schon einzelne Ansätze für ein Zukunftskonzept, die aber wieder eingeschlafen sind. Zu erinnern ist dabei an Veranstaltungen mit der cologne-business-school und „Victorat“, u. a. mit Empfehlungen von Barbara Fuchs. Von der kürzlich heraus-gegebenen Information der IHK „Wirtschaft vor Ort“ stärken“, fühlt sich die SPD bestätigt, da auch die IHK für Rhein-Hunsrück ein umfassendes Marketingkonzept einfordert. Am Beispiel des Premiumwanderwegs Rheinsteig wird sehr gut deutlich, was ein Konzept incl. Marketing-plan bringt. Lange bevor die Baumaßnahmen begonnen haben, wurden Ziele definiert, ein Konzept erarbeitet, daraus das Marketing abgeleitet und mit der Werbung begonnen, obwohl der Weg noch nicht da war. Heute schwärmt jeder vom Rheinsteig, und um unseren Rhein-Burgen-Wanderweg ist es eher ruhig. Nach einigen Jahren hat man dann auch auf der lin-ken Rheinseite erkannt, dass nur mit Qualitätswanderwegen, also einem Premiumwanderweg, Erfolge zu erzielen sind, nämlich wenn das Konzept und das Marketing „stimmt“.
Die SPD ist überzeugt, dass die herrliche Natur am Rhein und auf der Höhe, der Status als Welterbe und eine künftige Mittelrheinquerung gute Voraussetzung für eine Zukunft der Menschen bieten, natürlich, wenn wir das richtige daraus machen. „Wenn wir uns jetzt nicht auf die Zukunft ausrichten und uns verändern - werden uns andere VG im Standortwett-bewerb überholen.“, so Reinhold Rüdesheim. Wichtig ist für die SPD, das Maßnahmen nachhaltig gestaltet werden, damit was für künftige Generationen „hängen“ bleibt und die Lebensqualität der Menschen erhalten wird. Die SPD St. Goar-Oberwesel will die Zukunft der Menschen in der VG mit der Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes 2020 sichern und zukunftsfähig gestalten.

 
 

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