Schulstandort Oberwesel sichern und weiterentwickeln

Bildung

Besuch der neuen Integrierten Gesamtschule (IGS) Zell/Mosel
Die SPD hat sich die Entwicklung der Schülerzahlen in der VG St. Goar-Oberwesel genauer angesehen. Nach Ansicht von SPD-Fraktionssprecher im VG-Rat Reinhold Rüdesheim, sowie Ilka Hündorf, Bernd Heckmann und Thomas Feldheim zwingen die Ergebnisse zum umgehenden Handeln. Die Anzahl der Schüler an unseren Schulen (Grundschule, Hauptschule, Orientierungsstufe) aber auch in den Kinder-gärten gehen stark zurück, weil es weniger Kinder gibt, aber auch weil Schüler auf andere Schulen ausweichen. Eine Ausnahme bildet die Realschule, sie hat einen hohen Zuspruch, ganz aktuell 242 Schülerinnen und Schüler.

Erfreulich ist, dass die Anzahl der Gymnasiasten von Jahr zu Jahr zunimmt. Die Anzahl der Gymnasiasten aus unserer VG auf verschiedenen Gymnasien der Region ist in den letzten 10 Jahren um 45 % auf 350 gestiegen.
Beim Gedankenaustausch der SPD-Fraktion mit den Schulleitern der Haupt- und Realschule, Frau Walter und Frau Lautensack und dem Landtagsabgeordneten Joachim Mertes, SPD, im Frühjahr hat die SPD die Bildung einer Integrierten Ge-samtschule (bis zur 10. Klasse) vorgeschlagen. Dieser Gedanke, von Peter Schnei-der, Kreistagsmitglied, SPD, die Bildung einer Gesamtschule, wird weiter verfolgt.
Die SPD fährt am 12.09.2007 nach Zell/Mosel um mehr über das Konzept der Zu-sammenführung von Haupt- und Realschule zu einer Gesamtschule zu erfahren. Verbandsbürgermeister Simon, Zell, wird die Abordnung aus St. Goar-Oberwesel mit den dortigen Schulleitern empfangen. Reinhold Rüdesheim, SPD-Vormann in der Verbandsgemeinde, hat die Schulleiterinnen, Frau Walter. Frau Lautensack und Verbandsbürgermeister Bungert zur Mitfahrt eingeladen.
Aus Sicht der SPD böte z. B. eine Gesamtschule die Chance, noch mehr Eltern und Schüler für den Schulstandort Oberwesel zu gewinnen, die Qualität der Schulbildung zu steigern und nicht zuletzt den Schulstandort Oberwesel zukunftsfähig zu sichern. Die SPD-Fraktion wird klären, welche Schulart die beste für unsere Verbandsgemein-de ist. Alles weitere wäre dann Sache des Verbandsgemeinderates, der Verwaltung, der Schulleitungen und der Lehrer, die Eltern für ein neues Konzept zu begeistern, dass ihren Kindern beste Grundlagen für die Zukunft verschafft.

 
 

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