Für mehr Bürgernähe, Verwalltungseffizienz und Aufgabentransparenz: Kommunalreform fortführen und weiterentwickeln

Kommunales

Am 30.06.2012 endet die Freiwilligkeitsphase bis zu der sich insbesondere kleine Verbandsgemeinden freiwillig zu größeren Verbandsgemeinden zusammenschließen können.
Die Einwohnerzahl der kleinen Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel geht im Vergleich zu den Nachbarverbandsgemeinden stark zurück. 2002 hatten wir 9.907 Einwohner und 2010 nur noch 9.106 Einwohner. Wenn das so weitergeht werden wir im Jahr 2020 nur noch ca. 8.300 Einwohner haben, also erheblich weniger als vor 4 Jahren prognostiziert. Demzufolge wird auch auf Dauer die finanzielle Situation der Verbandsgemeinde schwieriger, denn weniger Arbeitnehmer bedeutet weniger Steuereinnahmen aus der Einkommenssteuer, trotz geringer Verschuldung.
Darüber hinaus reduzieren sich die Aufgaben der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel zunehmend. Die Realschule plus am Schulzentrum Oberwesel geht leider in die Trägerschaft des Kreises über. Weiter gibt es Überlegungen, die Abwasser-/Kanalwerke von Rhein-Nahe, Lorch, Loreley und St. Goar-Oberwesel zusammen zu betreiben.
Reinhold Rüdesheim bedauert, dass die Verbandsgemeinde die Initiative für die Partnersuche aufgegeben hat und hält es für richtig, dass sich das Land weiter dem Thema annimmt, denn die Kosten werden auf Dauer für den Bürger einer kleinen Verbandsgemeinde im Vergleich zu größeren Einheiten zu hoch sein.

 
 

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