Feuerwehrführerschein kommt

Kommunales

Durch das Engagement der SPD und gegen den Widerstand des Koalitionspartners CSU hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) den Feuerwehrführerschein durchgesetzt.

Wegen der neuen Klasseneinteilung der Führerscheine durch die EU, sind künftig für die Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienste und andere Hilfsorganisationen nur noch das Fahren von Fahrzeugen bis zu 3.5t erlaubt. Früher erworbene Führerscheine haben Bestandsschutz. Da die Einsatzfahrzeuge meist über 3,5t wiegen, zeichnen sich bereits heute Probleme ab.

Nach Abstimmung mit der EU in Brüssel wird es künftig eine Sonderfahrtberechtigung für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst mit bis zu 7,5 t geben. Einen wichtigen Teil, die theoretische Ausbildung, übernehmen die Feuerwehren und Hilfsdienste. Die praktische Ausbildung wird gebündelt. Damit kostet die Ausbildung nur noch die Hälfte: rd. 600 Euro. Nach zwei Jahren können Mitglieder der Hilfsorganisationen diese Sonderfahrberechtigung in einen regulären C1-Führerschein umschreiben lassen.

Um Einsatzfahrzeuge mit bis zu 4,75t fahren zu können, reicht künftig sogar eine interne Ausbildung und Prüfung. Damit entstehen für die Hilfsorganisationen keine zusätzlichen Kosten. Über die konkrete Ausgestaltung entscheidet das Innenministerium in Mainz.

Reinhold Rüdesheim, SPD-Fraktionssprecher im VG-Rat, freut sich mit den Feuerwehrkameraden im Team, Hans-Werner Stein, Heinz Fischer und Marco D’Avis, über die neue Regelung, die gerade die kleinen Feuerwehreinheiten unterstützt. Durch die Neuregelung wird auch in unserer Verbandsgemeinde geholfen, Nachwuchs für die Fahrer der Feuerwehrfahrzeuge zu finden und die Träger der Freiwilligen Feuerwehren, die Verbandsgemeinden, von Kosten zu entlasten.

 
 

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