Einwohner in der VG St. Goar-Oberwesel gehen weiter zurück und werden älter!

Demografische Entwicklung

Nach der aktuellen Berechnung des Statistischen Landesamtes Bad Ems gehen die Einwohnerzahlen in der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel weiter zurück. Waren es 2013 noch 8.940 Einwohner, so werden für das Jahr 2035 nur noch 7.453 Einwohner erwartet. Damit verliert unsere Verbandsgemeinde im Vergleich innerhalb des Rhein-Hunsrück-Kreises am stärksten. Auch haben wir wie heute schon bis 2035 die geringste Anzahl der Jugendlichen unter 20 Jahren. Bei den über 65-jährigen haben wir im Verhältnis nur ganz gering weniger Ältere als Emmelhausen und Kastellaun. 

https://www.statistik.rlp.de/analysen/RP_2060/kreis/140-VG.pdf

Der Einwohnerrückgang und die älter werdende Bevölkerung hat natürlich Konsequenzen für die Bürgerinnen und Bürger und für die Verwaltung in den Gemeinden, Verbandsgemeinde, Kreis und für das Land.

1. Die Steuereinnahmen gehen zurück

2. Weniger Arbeitnehmer müssen die Rente der Rentner finanzieren

3. Die Versorgung bei weniger Kaufkraft wird sich verschlechtern

4. Die Mobilitätsanforderungen an jeden Einzelnen steigen

5 Wir brauchen einen öffentlichen (teuren) Personennahverkehr

6. Die Kranken brauchen besonderen Schutz (Ärzteversorgung, Pflegestationen.....). Seniorengerechte Gemeinden schaffen.

7. Es gibt mehr Alleinstehende mit/ohne soziales Umfeld

8. Die Verwaltungskosten müssen gesenkt werden (z. B. interkommunale Zusammenarbeit)

9. Es stellen sich Fragen: Wer soll die offenen Arbeitsplätze besetzen (Flüchtlinge, Einwanderer, arbeiten bis 70 Jahre, Förderung von Familie und Beruf)? Werden die Renten gekürzt? Müssen die Arbeitnehmer höhere Abgaben zahlen?

10. Gehen wir nicht mehr zum Arzt, sondern sprechen mit dem Arzt in einer Videokonfernez am PC? Und was ist mit denen, die das nicht (mehr) können?

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